Hefezopf backen: Ein Original Rezept von Tanja


Heute war mal wieder Backtag und meine Frau hat sich in die Küche gestellt um dort einen genialen Hefezopf zu backen. Hefezopf ist ein echter Klassiker. Egal ob zum Kaffeekränzchen, zu Ostern oder aber auch einfach zum Frühstück. Natürlich gibt es jetzt auch einige Bilder dazu und das Original Rezept von Tanja Hefezopf.

Wie immer wollen wir zuerst auf die Zubereitung des Hefezopf werfen. Dazu gibt es im Grunde jede Menge Rezepte, wo sich alle etwas ähnlich sind. Trotzdem hat jeder so seine Tricks auf Lager wie er diesen am besten hin bekommt.

 

Zutatenliste:

 

Rund 1 Kg 405 Mehl

100g Zucker

150 Gramm Butter oder Margarine

500ml Milch

1 Würfel echte Hefe, keine Trockenhefe

2 Eier

2 Teelöffel Salz

Etwas Bittermandelöl

Etwas Zitrone

Dazu passen auch noch etwas Rosinen und Cranberries

Zur Dekoration kann man natürlich jede Menge verwenden. Wir benutzen dazu nur etwas Hagelzucker und etwas Ei das dieser auch gut haftet. Kommen wir nun aber zu der Herstellung. Wie immer brauchen wir zuerst einen Teig.

 

Hefeteig herstellen

 

Zuerst wollen wir die Hefe richtig auflösen. Das ist recht einfach mit einem Ruhrgerät und einem Rührbecher. Dazu einfach die Milch etwas warm machen und die Hefe dazu. Auch der Zucker kann gleich dazu und dann heißt es so lange rühren, bis sich die Hefe gut aufgelöst hat. Auch die Zitrone, oder besser gesagt die abgeriebenen Schalen und auch das Bittermandelöl gibt man gleich dazu und verrührt es kräftig weiter. Man kann auch etwas Zitronensoft nehmen. Dann geht es zum Teig.

Das Mehl sollte man in eine große Schüssel geben. Dort kommen dann in die Mitte die Butter und auch noch das Salz. Die vorher hergestellt Flüssigkeit wird ebenso in die Mitte der Schüssel gegeben und dann geht es los mit dem kneten. Man knetet so lange, bis der Teig eine schöne Konsistenz hat. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch noch die Rosinen in den Teig gemacht, da wir der Meinung sind, dass diese einfach rein müssen.

Jetzt heißt es warten, denn wie immer bei einem Hefeteig muss dieser gehen. So lange warten bis er ca. doppelt so groß ist. Kann aber schon etwas dauern. Man sollte sich deshalb etwas Zeit nehmen, oder aber schon den Tag recht früh machen. Kurz vor dem Kaffee ist es einfach zu knapp ;-).

Ist der Teig gegangen, sollte man nochmal alles ordentlich durchkneten.

 

Formen den Hefezopf

 

Für mich wäre dies das schwerste, aber wer sich mit einem Zopf auskennt, für den ist es ganz einfach. Im Grunde teilt man den Teig und formt zuerst zwei lange Schnüre, aus denen man dann den Zopf formen kann. Wer sich noch an die Kneetarbeiten erinnern kann wird schnell dahinter kommen wie man dies am besten macht. Man darf sich auch von der Größe nicht verunsichern lassen, denn der Zopf geht im Backofen erst richtig auf. Jetzt sieht er noch etwas klein aus, aber es dauert nicht lange und dann wird er mehr als doppelt so groß sein.

Jetzt legt man den Zopf auf das Backblech, welches man entweder mit Backpapier auslegt oder aber auch einfach nur einfettet. Dort muss der Zopf vor dem backen nochmals rund eine halbe Stunde gehen. Schon jetzt sollte man ihn mit dem Ei bestreichen und mit dem Hagelzucker verzieren. Man kann natürlich auch im Nachhinein noch etwas verzieren mit Puderzucker falls man möchte, das Ei ist aber wichtig, dass die Farbe stimmt.

Jetzt kommt das gute Stück in den Backofen. Dieser sollte natürlich vorgeheizt werden. Wir benutzen dabei ca. 200 Grad Ober und Unterhitze. Dort ist der Hefezopf in gut 45 Minuten fertig. Man sollte aber immer wieder einen Blick in den Backofen werfen, denn hier ist jedes Gerät etwas anders. Dies konnten wir auch schon am eigenen Leib erfahren. Bei einem geht es nur 40 Minuten  und andere brauchen auch etwas länger. Außen wird er dann, sofern man ihn mit Ei bestrichen hat, Gold gelb.

Und wie findet ihr unseren?


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Ein Gedanke zu “Hefezopf backen: Ein Original Rezept von Tanja

  • Franzi

    Kurze Frage, in der Zutatenliste steht dass nur frische Hefe verwendet werden soll. Auf dem Zutatenbild ist aber Trockenhefe. Was hast du denn jetzt verwendet? Macht es überhaupt einen Unterschied?
    Gruß Maria