Ostereier färben und gestalten 2012 mit Naturfarben


In den letzten Tagen spürt man so langsam, dass Ostern 2012 immer näher rückt. Nur noch rund zwei Wochen und wir haben den Karfreitag. Auch wir von Kochjunkies haben uns bereits auf Ostern eingestimmt, denn es wurde bereits ein Osterlamm gebacken und auch Osterhasen haben wir schon gemacht. Ostereier färben ist jetzt an der Reihe.

Gestern ging es dann an das färben der Ostereier. Die Gestaltung der Ostereier ist recht vielfältig und macht nicht nur Erwachsenen Spaß, sondern auch den Kindern. Sie sollten ins Ostereier färben mit einbezogen werden. Bevor wir aber ans eigentliche Färben kommen werfen wir einen Blick auf die notwendigen Vorbereitungen.

 

Auswahl und kochen der Eier

 

Bevor man sich Gedanken über die Farben machen sollte, geht es zuerst darum, was man denn für Eier nimmt. Entweder Braune oder Weiße. Hier sollten sie am besten weiße Eier kaufen, denn diese lassen sich besser gestalten und bemalen. Auch Eier von freilaufenden Hühner eignen sich besser, da dort meist die Schale dicker ist.

Die Eier müssen dann zuerst hart gekocht werden. Entweder im Topf oder aber auch im Wasserkocher. Dass sie haltbar werden, sollte man sie recht hart kochen. Das klassische 3 Minuten Ei vom Frühstück sollte da nicht genügen.

Wer Eier aber bemalen möchte und diese als Dekorationsgegenstand aufhängen will der muss die Eier zuerst ausblasen. Dies geschieht aber im rohen Zustand indem man auf beiden Seiten ein kleines Loch in das Ei macht und dann mit jeder Menge Druck das Eigelb und Eiweiß aus dem Ei bläst. Wer es schon einmal gemacht hat wird wissen, dass dies gar nicht so einfach ist.

Bevor es aber ans färben geht, sollte das Ei gründlich mit Essigwasser abgewaschen werden. Nur so haftet die Farbe gut auf dem Ei.

 

Farben selber machen oder kaufen

 

Natürlich gibt es im Handel jede Menge Farben zur Herstellung der Ostereier zu kaufen. Diese findet man aktuell in vielen Angeboten der Discounter. Trotzdem kann man auch Farben komplett selber machen. Dazu beginnt man sich der Natur. Einige Beispiele wollen wir aufzählen wie dies möglich ist.

Mit Rote Beete lässt sich ein schönes sattes rot färben. Aber auch mit schwarzen Johannisbeeren gibt es ein schönes Rot. Wer es nur leicht rötlich möchte, kann auch Apfelbaumrinde verwenden.

Es gibt aber auch jede Menge Blautöne aus der Natur um damit eine Naturfarbe herzustellen. Hier wäre vor allem Holunderbeeren oder auch Holundersaft geeignet. Auch Malvenkraut biette einen schönen Ton an.

Gelb gibt es jede Menge. Entweder von Birkenblätter, Holunderblätter oder aber auch von Safran oder Fliederblühten.

Auch Grün findet man in der Natur um eine Farbe herzustellen. Neben der Petersilie gibt es auch noch den Spinat oder aber auch das Johanniskraut was sich gut dazu eignet.

Mit diesen verschiedenen Grundstoffen lassen sich dann die Farben herstellen. Es gibt aber auch jede Menge Naturfarben in der Apotheke zu kaufen. Dort kann man sich dann entsprechendem Pulver kaufen, mit denen man dann den Sud für die Farbe macht.

 

Farben herstellen

 

Jetzt müssen wir aber aus den oben erwähnten Grundstoffen ja noch eine Art Farb Sud herstellen. Das ist aber nicht schwer und braucht nur etwas Zeit. Man sollte zuerst die Grundstoffe zerkleiner, denn so können sie ihre Farbe besser entfalten. Dieser Stoff wird dann in einen Topf mit Wasser ca. 2 Liter gemacht. Abhängig je nach Menge die gebraucht wird. Dann heißt es kochen. Bei den meisten Pflanzen reicht hier eine Stunde locker aus. Man sollte immer wieder den Sud kontrollieren und stellt damit dann auch fest, ob es schon recht oder ob man noch mehr kochen muss. Es gibt aber auch Dinge, wie zum Beispiel Baumrinden, wo wesentlich länger gekocht und vielleicht sogar noch die Rinde einen Tag eingeweicht werden muss.

Mit den Pulvern aus der Apotheke geht es da recht schnell.

 

Das eigentliche Färben der Eier

 

Hier gibt es ebenso jede Menge verschiedene Techniken. Entweder man färbt einfach mit einer Farbe, oder aber man beginnt verschiedene Techniken, entweder mit Tupfen wie man es auf den Bilder sehen kann, oder aber auch mit der Serviettentechnik lassen sich schöne Ostereiger herstellen. Auch marmorieren oder mit einem Muster und Batik versehen, kann ein Osterei mehr als nur ein Gegenstand zum Essen sein.

Auch bemalen kann man die Eier, vor allem wenn diese als Dekorationsgegenstand gelten sollen.

Das Färben selber ist nicht schwer. Im Grunde werden die Eier nur in dem hergestellten und kalten Sud gelegt. Meist reicht hier eine halbe Stunde aus. Man sollte aber mit einem Löffel immer mal wieder testen, ob es schon soweit ist und die Intensität passt.

Hat man diese erreicht, dann heißt es abtropfen und trocknen lassen. Im Anschluss daran sollte man die Ostereier noch mit ein paar Tropfen Olivenöl einreiben um ihnen einen schönen Ganz zu verleihen.

Abschließend noch einige Bilder unserer Arbeit. Über eine Bewertung ganz unten würden wir uns freuen.

 

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