Grillarten: Welcher Grill ist der Beste?


Grillen stehen schon jetzt in den Startlöcher, denn die Saison 2012 beginnt bereits jetzt. Die ersten schönen Tage haben wir hinter uns und nun kann es auch losgehen mit den ersten Leckereien auf dem Grill. Auch wir sind begeisterte Griller und möchte heute unsere Erfahrungen in Sachen Grillgeräte 2012 und Grillarten 2012 loswerden. Arten gibt es jede Menge, aber sind auch alle geeignet?

Wir von Kochjunkies haben bereits schon vor ein paar Tagen einen Überblick über einige Grillideen und Rezepte für das Jahr 2012 gegeben und heute machen wir uns einige Gedanken darüber mit was man denn am besten Grillen kann. Bevor es aber dazu kommt, wollen wir von ihnen wissen, welcher Grilltyp sie sind.

 

Welcher Grilltyp sind sie?

 

Sind sie der schnelle Griller, der nicht besonders Wert auf Art der Zubereitung legt, sondern einfach darauf zu grillt und es vor allem schnell gehen muss?

Oder sind sie eher der Genießer, der nur den Grill anschmeißt, wenn er auch wirklich Zeit dazu hat und sich voller Leidenschaft hingeben kann?

Dann gibt es da noch den Mobilen Griller, der eigentlich nur grillt, wenn er unterwegs im Urlaub oder beim Camping ist. Gehören sie zu dieser Gruppet der Griller?

Oder grillen sie nur mit Stil? Das heißt wenn dann muss alles passen und wie aus dem Lehrbuch hergestellt werden?

Wie man schon sieht gilt es sich zuerst Gedanken darüber zu machen, was man denn für ein Typ ist am Grill. Davon hängt auch ganz schwer ab, welchen Grill sie benutzen wollen.

Ich persönlich bin eher der Typ wo es schnell gehen muss. Lange Vorbereitung ist nichts für mich. Auch in Sachen essen bin ich eher der etwas hektischere und nicht unbedingt der Genießer. Hier wäre ein Gerät mir viel Vorbereitung nicht das passende. Haben sie diese Frage also bereist für sich beantwortet dann können sie einen Schritt weiter gehen und sich Gedanken darüber machen, was es denn für ein Gerät sein soll.

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Zubereitung Direkt oder Indirekt?

 

Hat man sich dafür entschieden was für ein Grilltyp man denn ist, dann sollte man sich noch eine weitere Frage stellen. Hier geht es um die Art der Zubereitung. Je nachdem ob man direkt über der Flamme oder Glut grillen möchte, grillt man direkt. Es geht aber auch recht schonend durch eine indirekte Art. Hier wird das Fleisch quasi gegart. Es gibt auch dazu Geräte, welche diese möglich machen.

Jede Art hat etwas für sich. Bei der direkten Methode muss man das Fleidshc oder aber auch die Grillwurst immer wieder wenden und bei der indirekten Methode nicht. Deshalb dauert es auch dort westlich länger. Jetzt fangen wir aber einfach mal mit den verschiedenen Geräten an.

 

Der Klassiker mit Holzkohle

 

Der Klassiker unter den Grills ist sicherlich der Holzkohle Grill. In gibt es bereits für wenige Euros zu kaufen und man findet ihn aktuell in den Angeboten der Discounter wieder. Der Grill wird mit Holzkohle befeuert und das Fleisch wird direkt über der Kohle oder dem Brenngut gebruzelt. Diese Methode verleiht zum einen den besonderen Grillgeschmack und ist in Sachen Zubereitung recht schnell. Werfen wir einen Blick auf die Vor und Nachteile.

Vorteile Holzkohlegrill: Im Grunde ist der Geschmack einer der größten Vorteile. Hier gibt es wohl nichts zu meckern. Immer wieder ein Genuss sein Fleisch von so einem Grill zu essen. Ein weitere Vorteil wäre aber auch der Anschaffungspreis. Diese sind meist recht günstig und fangen bereits schon bei 20 Euro an. Sogar Einweggrills gibt es bereits. Diese brennt man nur an und schon ist man fertig. Im Anschluss wird die Schale komplett entsorgt.

Nachteile Holzkohlegrill: Bei den Nachteilen muss man vor allem die lange Vorbereitungszeit sehen, denn die Kohle muss zuerst richtig durchgeglüht sein. Hier heißt es schon einen Stunde vorher beginnen. Auch ein Nachteil ist sicherlich die Gefahr, denn Glut kann vor allem bei Wind weggeweht werden. Deshalb wird es auch kleinen Terrassen in Mietwohnungen meist nicht erlaubt sein. Auch der Rauch und Gestank könnte den Nachbarn stören. In Sachen Reinigung gibt es leider auch Nachteile, denn die Asche muss nach dem Grillen wieder entsorgt sein. Hier heißt es aufpassen, da Glut lange heiß sein kann. Es muss also auch mit dem Aufräumen gewartet werden. Schlimmer ist es aber noch, wenn Gäste noch hungrig sind und die Glut einfach zu wenig Kraft hat um das Fleisch noch durchzubekommen. Hier tut man sich mit Holzkohle echt schwer. Auch die Beschaffung finde ich etwas schwierig, denn man muss immer genug Kohle im Haus haben. Es gibt sie zwar überall zu kaufen, aber wie es so oft ist, kaum will man mal grillen, dann fehlt die Kohle.

Grillen mit Strom

 

Wenn es schnell gehen muss, dann kann man auch mit Strom grillen. Diese Art hat auch ihre Vorteile und Nachteile. Elektrogrills gibt es bereits auch schon recht günstig und sind in allen Variationen zu erhalten. Vom Tischgrill über den Standgrill. Auch hier wird direkt gegrillt. Ich persönlich habe auch diese Art schon versucht.

Vorteile eines Elektrogrill: Der Vorteil ist auch hier der Anschaffungspreis und vor allem das schnell. Einstecken und gut ist. Auch in Sachen Reinigung und Gefahr gibt es hier nicht viel zu beachten. Kann man theoretisch schon im Haus machen.

Nachteile eines Elektrogrill: Hier muss ich vor allem den Geschmack und auch den Stil anführen. Mit Grillen hat es sehr wenig zu tun. Man kann schon fast vom kochen auf dem Herd reden. Auch der Geschmack wird nicht an den eines Holzkohlegrills ran kommen. Für einen echten Griller ein No Go!

 

Grillen mit Gas

 

Kommen wir zu einer sehr großen gruppe von Grills. Den Gasgrills. Diese gibt es auch in allen Formen und Größen zu kaufen. Vom Koffergrill bis hin zu den Grillküchen von mehreren Metern Länge. Hier bleiben keine Wünsch offen. Leider hat Gas auch einige Nachteile, welche wir hier auch ansprechen wollen. So sollten sie unter anderem beim Kauf auf besondere Prüfsiegel aufpassen. Auch Gasflaschen zu handhaben ist  nicht ganz einfach.

Vorteile eines Gasgrill: Die Vorteile liegen hier auch in der Schnelle der Zubereitung. Nur ein Knopfdruck und schon kann man loslegen. Hier heißt es vor allem einfach und bequem zu grillen. Ich persönlich bin ein Fan von Gasgrills. Egal ob der kleinen mobile im Urlaub oder aber auch mein Gasgrill auf Rädern auf der Terrasse und im Garten. Vorteil kann aber auch der Geschmack sein, denn mit einem Lavastein Gasgrill schafft man es sogar etwas guten Geschmack zu zaubern. Hier kann man auch spezielle Holzstoffe beigeben um einen Holzkohle Geschmack zu imitieren. Gut ist es bei einem Gasgrill aber auch, dass man immer wieder schnell anzünden kann. Dies vermisse ich immer bei Holzkohle. Ist die Glut weg und die Gäste haben noch Hunger, dann heißt es wieder lange warten. Bei Gas ist dem nicht so.

Nachteile Gasgrill: Meist sind diese Grills nicht nur wesentlich teurer was den Ankauf aber auch den Unterhakt betrifft, sondern sie sind auch noch recht groß. Vor allem die Gasflasche muss ja immer dazugerechnet werden. Damit werden sie auch recht schwer und unhandlich. Auch sollte man die Gefahr von Gas nicht unterschätzen. Deshalb gilt auch hier nur geprüfte Produkte kaufen. Auch sollte man dafür sorgen, dass man immer noch eine Gasflasche mit dabei hat. Ohne Reserve kann es auch hier mal schnell vorbei sein mit dem Grillvergnügen. Auch kann es immer wieder zu einem Fettbrand kommen, was aber auch bei einem Holzkohlegrill passieren kann.
Welcher Grill ist der Richtige

Grillen mit einem Smoker oder Kugelgrill indirekt

 

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Möglichkeiten des indirekten Grillens oder hier sollte man eigentlich garen dazu sagen. Diese Art kann recht lange dauern. Je nach Fleisch und Grill sind mehr als 3 Stunden möglich. Es hat aber auch jede Menge Vorteile, denn wer schon mal etwas aus einem Smoker gegessen hat wird begeistert sein von dem Fleisch. Nichts ist trocken, sondern alles sehr saftig und schonen gegart.

Ein Smoker gibt es in verschiedenen Größen. Die Klassiker sind die BBQ Smoker aus Amerika. Diese Geräte sind aber nichts für unterwegs, da diese sehr schwer und groß sein können. Hier gibt es einen Feuerkammer in der das Holz verbrannt wird. Der Rauch wird dann zu eine separaten Kammer geleitet wo das Fleisch schonen gegart wird. Ein echtes Highlight ist hier der Geschmack. Hier heißt es auch besonders Holz zu verwenden, denn nur das Holz bringt den Geschmack. In diesen Geräten lässt sich je nach Holzart und auch nach Lüftung die Garzeit variieren. Man kann auch etwas schnell garen, wenn man dem Rauch nur wenig Luft gibt. Damit bleibt dieser lange beim Fleisch und wird somit heißer. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Kalträucherung. Diese Art ist vor allem zur Haltbarkeit machen von Lebensmittel geeignet.

Bei einem Kugelgrill gibt es auch die Möglichkeit indirekt zu grillen. Hier wird über dem Feuer oder Brenngut einen Schale platziert, so dass die Hitze nicht direkt an Fleisch kommt. Der Deckel des Kugelgrill dazu zu garen und die Temperatur zu regeln.

Vorteile Smoker: Ganz klar ist es hier der Geschmack. Ich persönlich hatte bisher noch kein besseres Grillgut bekommen als von einem Smoker. Auch der Stil stimmt hier perfekt. Wer auf einem Smoker grillt ist ein echter Meister.

Nachteile Smoker: Der Nachteil ist ganz klar der Preis und die Zubereitung. Hier braucht man Zeit, jede Menge Zeit. Auch die Anschaffung wird nicht ganz billig sein. Für unterwegs ist es schon gar nichts. Auch das Holz muss passen und beschafft werden. Letztendlich ist ein Smoker etwas den Spezialisten und wird nicht zum Standard werden. Trotzdem sollte man es mal versuche.

 

Meine persönliche Meinung und Fazit

 

Ich persönlich liebe das Fleisch vom Smoker. Also die schonende Art der Zubereitung. Was das Grillen angeht bin ich ein Fan von schnell und praktisch und benutze deshalb einen Gasgrill. Besser gesagt verschiedene. Einen recht großen für Zuhause und einen kleinen der sich gut unterwegs benutzen lässt. Damit kann man nicht nur Grillen, sondern auch noch Kochen.

Und was ist ihrer Favorit?

 

PS: Bei uns wurde die Grillsaison 2012 bereits eröffnet 😉

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